14.03.2012: Empirische Studie des Max-Planck-Instituts für ausländisches und internationales Strafrecht "Schutzlücken durch den Wegfall der Vorratsdatenspeicherung?"
1. In Ausgabe Nr. 11/2012 berichtet das Magazin 'Der Spiegel' unter der Überschrift "Gutachten nach Wunsch" über mutmaßliche politische Hintergründe bei der Abwicklung einer empirischen Untersuchung zu möglichen Schutzlücken durch den Wegfall der Vorratsdatenspeicherung für das Bundesministerium der Justiz. Die dort geschilderten Abläufe werden in dem Bericht verkürzt dargestellt und fehlinterpretiert. Hierdurch kann der – unzutreffende – Eindruck entstehen, es handele sich um ein Gefälligkeitsgutachten (...)
17.01.2012: Falschmeldung bei heise online am 15.1.12:
Forschungsbericht zur anlassbezogenen
automatischen Kennzeichenfahndung,
Verkehrsdatenabfrage und Mobilfunkortung zur Gefahrenabwehr in Brandenburg
Das Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht hat in einer von September 2009 bis März 2011 durchgeführten wissenschaftlichen Untersuchung die rechtlichen Regelungen des Brandenburgischen Polizeigesetzes zur anlassbezogenen automatischen Kennzeichenfahndung, zur Verkehrsdatenabfrage und zur Mobilfunkortung zu Zwecken der Gefahrenabwehr (§§ 33b Abs. 3, Abs. 6 S. 2 und 36a a.F. BbgPolG) sowie die polizeiliche Anwendungspraxis dieser Maßnahmen evaluiert. Maßnahmen der Rasterfahndung waren, anders als bei heise online berichtet, nicht Gegenstand der Untersuchung (...)
01.12.2011: Ehrenmorde – Studie untersucht Gewaltphänomen in Deutschland erstmals auf breiter Datenbasis
Der Fall Hatun Sürücü erregte 2005 international Aufsehen. Der Mord an der in Deutschland geborenen Türkin kurdischer Abstammung ist einer von circa 120 so genannten „Ehrenmorden“, die sich zwischen 1996 und 2005 in Deutschland ereigneten. Dietrich Oberwittler und Julia Kasselt, Forscher am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht Freiburg, können mit ihrer Studie „Ehrenmorde in Deutschland“ erstmals „empirisch belastbares Material“ zum Thema liefern. Es zeigt: In Relation zu allen Tötungsdelikten in Familien und Partnerschaften bilden Ehrenmorde nur eine kleine Gruppe. Als „Kriminalität der Anderen“ werden sie aber oft als spektakulär wahrgenommen (...)
02.11.2011: „Max-Planck-Tag“ am 11.11.2011
Die Max-Planck-Gesellschaft begeht am 11. November 2011 den „Max-Planck-Tag“. Anlässlich ihres 100jährigen Bestehens öffnen bundesweit Max-Planck-Institute ihre Türen für die Öffentlichkeit. Das Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht und das Max-Planck-Institut für Immunbiologie und Epigenetik Freiburg laden Schüler/-innen, Studierende und andere Interessierte in der Zeit von 10 bis 15 Uhr zu Vorträgen und Filmbeiträgen zu den Themenbereichen „Aspekte der Kriminalität und der Sicherheit“ sowie „Mensch-Umwelt-Gene-Immunsystem“ ein (...)
29.09.2011: Kriminalitätsatlas Baden-Württemberg ermöglicht detaillierten Blick auf räumliche Muster des Verbrechens
Wo werden in Baden-Württemberg besonders viele Diebstähle, Raubüberfälle oder Körperverletzungen registriert, wo besonders wenige, und welche Erklärungen gibt es für regionale Unterschiede? Mit ihrer Studie „Kriminalgeographie Baden-Württemberg (2003 – 2007)“, die vom Stuttgarter Landeskriminalamt in Auftrag gegeben wurde, ermöglichen Dietrich Oberwittler und Dominik Gerstner vom Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht Freiburg erstmals sehr genaue Einblicke in regionale Schwerpunkte des Kriminalitätsgeschehens. Eines ihrer Ergebnisse: Die Täter kommen häufig aus dem Umland. Die Kriminalität wird vom Land in die Städte importiert (...)
14.03.2011: Die Dynamik des Terrorismus
Wie entsteht Terrorismus? Wie sind Terroristen organisiert? Und warum werden Menschen zu Terroristen?
Diese Fragen bewegen nach den jüngsten Anschlagsdrohungen zu Weihnachten 2010 Menschen weltweit. Terror nagt am Menschen und an den Grundfesten einer Gesellschaft. Drohungen machen Angst und fordern Reaktionen. Mit ihrer Studie "Terrorismus – Definition, Struktur, Dynamik" reagiert die Kriminologin Anne Wildfang auf herrschende Verunsicherungen (...)
15.12.2010: Kriminalität von Senioren
"Alter bringt Erfahrung" heißt ein deutsches Sprichwort. Altern bedeutet aber nicht soziale Disziplinierung. Laut einer Studie des Max-Planck-Instituts für ausländisches und internationales Strafrecht in Freiburg sind Senioren nicht immer gesetzestreue Bürger. Eine Befragung von 2.000 Männern und Frauen im Alter zwischen 49 und 81 Jahren aus Südbaden durch die Soziologin Franziska Kunz ergab: Senioren sitzen alkoholisiert hinterm Steuern. Sie begehen Betrugs- und Vermögensdelikte. Sie mogeln bei der Steuererklärung und betrügen ihre Versicherung. Die befragten Bürger und Bürgerinnen sind keine Schwerverbrecher. Sie sind meist sozial integriert und ökonomisch abgesichert. Sie fahren aber schwarz und stehlen (...)
Willkommen im Pressereferat des Max-Planck-Instituts für ausländisches und internationales Strafrecht!
Bitte wenden Sie sich bei Presseanfragen ausschließlich an das Pressereferat des Institutes. Dieses vermittelt Ihnen eine Ansprechpartnerin/einen Ansprechpartner aus dem Institut und/oder stellt Ihnen nach Rücksprache mit der Expertin/dem Experten für das Thema die gewünschten Informationen sowie Bildmaterial zur Verfügung.
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Pressekoordinatorin für die Abteilung Kriminologie:
Dr. Dina Hummelsheim
+49 (0)761 7081-344
d.hummelsheim@mpicc.de
Pressekoordinator für die Abteilung Strafrecht:
PD Dr. Hans-Georg Koch
+49 (0)761 7081-223
hg.koch@mpicc.de