Das Laboratoire Européen Associé (LEA) im Forschungsbereich Kriminologie war ein von der Max-Planck-Gesellschaft (MPG) und dem Centre national de la recherche scientifique (CNRS) geschaffener Forschungsverbund, der die gezielte Förderung der deutsch-französischen Forschungskooperation zu Fragestellungen der Kriminalität und der Sicherheits- bzw. Präventionspolitik zum Ziel hatte. Die Arbeit des Laboratoire basierte auf einem bilateralen Abkommen der beiden nationalen Forschungsorganisationen. Die Abkommen wurden drei Mal für einen Zeitraum von jeweils vier Jahren geschlossen. Die letzte Vierjahresperiode endet 2009/10.
Ein Teil der Projektteilnehmer traf sich Anfang Dezember 2009 zu einem Abschlussseminar im Max-Planck-Institut für Strafrecht in Freiburg. Die Ergebnisse der Projektarbeiten aus 12 Jahren Forschungskooperation sollen im Anschluss in zwei Veröffentlichungen (in deutscher und französischer Sprache) zusammengefasst werden.