Professor Hans-Jörg Albrecht spricht am 12.5.2010 bei den "Kudriavtzev-Lesungen" in Moskau

Das MPI pflegt gute wissenschaftliche Kontakte zu Forschungszentren der Russischen Föderation

Das Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht ist interessiert daran, seine wissenschaftlichen Kontakte durch die Zusammenarbeit mit Kriminalwissenschaftlern der Russischen Föderation weiter auszubauen.

Eine wichtige Rolle spielen vor diesem Hintergrund einerseits russische Wissenschaftler, die sich zum Teil noch vor dem Zerfall der UdSSR am Freiburger Max-Planck-Institut als Stipendiaten des MPI, des DAAD, der Humboldt-Stiftung und anderer Fördereinrichtungen aufgehalten und dort geforscht haben.

Die meisten dieser Stipendiaten aus verschiedenen Teilen der Russischen Föderation – u.a. aus Moskau, St. Petersburg, Krasnojarsk, Irkutsk, Niznyj Novgorod – stehen mit den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen des MPI in aktivem Kontakt. Sie nehmen häufig auch an vom Max-Planck-Institut durchgeführten internationalen Forschungsvorhaben teil.

Andererseits beteiligen sich die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Abteilung Kriminologie des MPI aktiv an den von russischer Seite organisierten wissenschaftlichen Veranstaltungen. Als Beispiel kann hier die Beteiligung von Prof. Hans-Jörg Albrecht an den so genannten "Kudriavtzev-Lesungen" genannt werden. Es handelt sich dabei um eine Veranstaltung, die regelmäßig in Moskau vom Institut für Staat und Recht der Russischen Akademie der Wissenschaften im Andenken an seinen ehemaligen Präsidenten und "Spitzenkriminologen" Prof. W. N. Kudriavtzev – der seinerseits vor 30 Jahren die ersten Kontakte zum MPI geknüpft hat – organisiert wird.

Unter den russischen Kriminologen genießen die "Kudriavtzev-Lesungen" hohes Ansehen. Eine starke Resonanz unter den russischen Fachleuten fand der am 12.05.2010 von Prof. Albrecht bei der bisher letzten "Kudriavtzev-Lesung" gehaltene Vortrag zum Thema "Terrorism, Victimization and Compensation of Victims of Terrorism".


Im Herbst 2011 wird Prof. Albrecht in St. Petersburg auf Einladung des Internationalen Kriminologischen Klubs von St. Petersburg ein internationales Seminar zum Thema Kriminalitätsvorbeugung durchführen.


Die Teilnehmer der 3. Kudriavtzev-Lesung

Das Foto zeigt:

Die Teilnehmer der 3. Kudriavtzev-Lesung
(12.-13.05.2010)

(von links) Prof. Dr. Sergej Maksimov, Leiter der Abteilung für Strafrecht und Kriminologie des Instituts für Staat und Recht der Russischen Akademie der Wissenschaften, Prof. Dr. H.-J. Albrecht, Direktor am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht in Freiburg, Dr. Eliko Ciklauri-Lammich, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Freiburger MPI sowie Prof. Dr. Viktor Luneev, em. Abteilungsleiter am Institut für Strafrecht und Kriminologie der Russischen Akademie der Wissenschaften.


  • Geändert am: 25.07.2011
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