Vom 5. bis zum 8. September 2011 fand in Odessa/Ukraine eine von der kriminologischen Abteilung des Max-Planck-Instituts für ausländisches und internationales Strafrecht, Freiburg (MPI) und der Staatlichen Universität Odessa organisierte internationale Konferenz zum Thema "Aktuelle Fragen des Straf- und Strafprozessrechts" statt.
Gefördert wurde die Veranstaltung durch die Deutsche Stiftung für Internationale Rechtliche Zusammenarbeit e. V. (IRZ).
An der Konferenz nahmen mehr als 50 Experten von Universitäten, anderen Forschungseinrichtungen, Gerichtsorganen und den Staatsanwaltschaften aus Moldawien, der Ukraine, Russland und Deutschland teil.
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Prof. Albrecht (MPI) hielt einen Vortrag über den Schutz der Menschenrechte im Strafprozess und in der Untersuchungshaft: "Recht und Praxis der Untersuchungshaft – eine vergleichende europäische Analyse". Außerdem referierte er über das Thema Terrorismus.
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| Prof. Ewgeni Streltsov, Prorektor der Universität Odessa und ehemaliger Stipendiat des MPIs |
Dr. Michael Kilchling (MPI) hielt zwei Vorträge über das Abhören von Telekommunikation: "Der Zugriff auf Telekommunikation im Strafverfahren" und "Strafrechtliche und präventive Abschöpfung gesetzwidrig erworbener Gewinne".
Dr. Eliko Ciklauri-Lammich (MPI) behandelte in ihrem Vortrag das Problem "Erscheinungsformen der organisierten Kriminalität", wobei sie vor allem über deutschlandspezifische transnationale Eigenschaften der organisierten Kriminalität berichtete.
Prof. Martin Fincke (Universität Passau) widmete sich in seinem Vortrag der Entwicklung des deutschen Straf- und Strafprozessrechts.
Die Veranstaltung rief in den ukrainischen Medien großes Interesse hervor; sie wird in russischer und deutscher Sprache dokumentiert.
Das Foto zeigt v.l.n.r.:
- Wladimir Mosheniaga, Stellvertretender Leiter der Sonderabteilung für Terrorismusbekämpfung in der Generalstaatsanwaltschaft Moldawiens
- Prof. Martin Fincke, Universität Passau
- Prof. Hans-Jörg Albrecht, Direktor am MPI Freiburg
- Prof. Ewgeni Streltsov, Prorektor der Universität Odessa
- Frank Hupfeld, Mitarbeiter der Deutschen Stiftung für Internationale Rechtliche Zusammenarbeit e.V. (IRZ)
- Dr. Eliko Ciklauri-Lammich, MPI Freiburg