Einstellungen zu Verbrechen und Bestrafung in der Europäischen Union

Ergebnisse des 2005 European Crime Survey (ECSS) mit einem Fokus auf Deutschland

Das Projekt ist ein Teil der "European Crime and Safety Survey" [ECSS], die wiederum in die aktuelle fünfte Erhebungswelle der weltweit größten Opferbefragung, die "International Crime Victims Survey" [ICVS], eingebettet ist. Die am MPI durchgeführten Auswertungen konzentrieren sich auf die Einstellungen der Befragten in 18 europäischen Ländern zum Themenbereich "Strafe". Dabei wurde zuerst ein deskriptiver und inferenzstatistischer Vergleich aller Länder mit der deutschen Stichprobe durchgeführt. In einem zweiten Schritt wurde versucht, die Strafbedürfnisse der deutschen Befragten anhand verschiedener weiterer Variablen mit Hilfe eines kategorialen Regressionsmodells zu erklären. Nach einer sorgfältigen Prüfung und Validierung wurden vergleichbare Regressionsmodelle für zwei weitere Länder erstellt, die sich im Hinblick auf die geäußerten Strafbedürfnisse maximal unterscheiden (Frankreich und Großbritannien). Darüber hinaus wurde anhand verschiedener ECSS-Variablen mit Hilfe clusteranalytischer Verfahren eine Ländertypologie erstellt, die anschließend im Hinblick auf einige externe Länderindikatoren validiert wurde (z.B. Kriminalitätsziffern, Gefangenenrate, Ausgaben für die Polizei).

Projektkategorie: Forschungsprojekt
Organisatorischer Status: Forschungsgruppenprojekt
Projektlaufzeit: Projektbeginn: 2004
Projektende: 2006
Projektstatus: abgeschlossen
Projektsprache(n): englisch

Leiter(in):

Nähere Informationen zu diesem Projekt finden Sie auf der englischen Seite.

Publikationen (Auswahl):

  • Kania, Harald: Kriminalitätsvorstellungen in der Bevölkerung. Eine qualitative Analyse von Alltagsvorstellungen und -theorien über Kriminalität. Freiburg i. Br., Freiburger Dokumentenserver FreiDok, 239 S., 2004. Zusätzl.: Dissertation an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i. Br.
  • Walter, Michael / Kania, Harald / Albrecht, Hans-Jörg (Hrsg.): Alltagsvorstellungen von Kriminalität. Individuelle und gesellschaftliche Bedeutung von Kriminalitätsbildern für die Lebensgestaltung. Münster, Lit, 563 S., 2004.
 

Downloads und Links:

  • Konsortium
    Nähere Informationen zum Konsortium des EUICS
  • Methodik
    Nähere Informationen zur Methodik der Studie
  • Studie
    Download der Studie (PDF-Dokument)
  • EUICS-Seite
    Projekt-Seite mit weiteren Informationen, Downloadmöglichkeiten und ergänzenden Materialien
  • Pressebericht
    Bericht bei Spiegel Online
  • Geändert am: 21.09.2011
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