The Media-Crime Nexus RevisitedOn the Re-Construction of Crime and Law-and-Order in Crime-Appeal ProgrammingDas Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, einen Beitrag zu den langjährigen wissenschaftlichen Auseinandersetzungen rund um den gesellschaftlichen Einfluss massenmedialer Kriminalitätsdarstellungen durch die detaillierte Analyse eines Medienbereiches zu leisten, der bislang überwiegend von diesen Debatten ausgespart geblieben ist: Fernsehfahndungssendungen. |
| Projektkategorie: | Dissertation |
| Organisatorischer Status: | Einzelprojekt |
| Projektlaufzeit: | Projektbeginn: 2002 Projektende: 2006 |
| Projektstatus: | abgeschlossen |
Leiter(in):
Befürworter von Fernsehfahndungssendungen sehen deren Entstehung und rasche Verbreitung als bloße Reflektion der Verschlimmerung des Kriminalitätsproblems in den letzten beiden Jahrzehnten und der daraus folgenden Steigerung der gesellschaftlichen Besorgnis, die ihrerseits zu einem Verlangen nach zusätzlichen Mitteln der Kriminalitätsbekämpfung geführt habe. So ist auch die offiziell reklamierte Funktion dieser Sendungen – diejenige, die von ihren Produzenten, der Polizei und auch von manchen Politikern (z.B. dem ehemaligen Bundesinnenminister Otto Schily) ins Feld geführt wird –, dass sie dem öffentlichen Interesse dienten, indem sie aktiv zu dem Kampf gegen die Kriminalität beitrügen und die Ängste und Sorgen der Menschen minderten.
Die vorliegende Arbeit stellt diese Sichtweise ebenso in Frage wie solche reduktionistischen Erklärungen, die das Phänomen “Fernsehfahndungssendungen” den radikalen Veränderungen der postmodernen Medienlandschaft (d.h. den Entwicklungen der modernen Medientechnologie, dem zunehmenden Wettbewerb und dem wirtschaftlich bedingten Bedürfnis nach billigen, populären Sendungen) zuschreiben, und stellt ihnen eine deutlich kritischere Perspektive gegenüber. Ausgehend von dem ‘Dominante-Ideologie’-Ansatz, so wie ihn Hall et al. beschreiben, wird in der hiesigen Arbeit argumentiert, dass Fernsehfahndungssendungen eine Reflektion des Aufstiegs neo-liberaler Grundsätze in der Kriminalpolitik sind, und dass sie darüber hinaus dazu beitragen, die (neo-)konservative ‘law-and-order’-Ideologie zu reproduzieren, welche die ausgeprägte (und gut dokumentierte) Akzentverschiebung hin zu repressiven Kriminalitätskontrollpolitiken in den letzten beiden Jahrzehnten unterfüttert hat.
Mit dem Ziel, diese These mit konkreten Fakten zu untermauern, untersucht die Arbeit umfassend und detailliert zwei verschiedene Beispiele solcher Fernsehfahndungssendungen: die deutsche Sendung Aktenzeichen XY …ungelöst und ihr britisches Gegenstück Crimewatch UK. Abgesehen von dem Bestreben, eine signifikante Lücke der vorhandenen Literatur zu dem Verhältnis von Medien und Kriminalität zu füllen, soll hierdurch auch eine typische Limitierung vermieden werden, die der großen Mehrzahl der Beiträge zu dem Verhältnis von Medien und Kriminalität zu eigen ist: die mangelnde Berücksichtigung des Kommunikationsprozesses. Im Gegensatz zu der üblichen Praxis, nur einen Aspekt des Kommunikationsprozesses – entweder den Text selbst (Inhaltsanalyse) oder die Wirkungen des Textes (Rezipientenanalyse) – zu untersuchen, geht die vorliegende Arbeit von dem Verständnis aus, dass jede These zu den gesellschaftlichen Implikationen von Mediendarstellungen belastbare Fakten, die aus der detaillierten Untersuchung des Kommunikationsprozesses als Ganzes gewonnen wurden, erfordert; aus einer Untersuchung also, nicht nur der kommunizierten Botschaft selbst (Inhalt), sondern auch der verschiedenen Parameter ihrer Produktion (Agentur) sowie ihrer Konsumtion (Publikum).
Der erste Teil der vorliegenden Arbeit rekapituliert die wissenschaftliche Auseinandersetzung rund um das Verhältnis von Medien und Kriminalität, indem er eine kritische Übersicht und Evaluation der beiden Hauptansätze der Untersuchung dieses Verhältnisses anbietet. Kapitel Eins und Zwei sind der Illustration der grundlegenden Annahmen einerseits des ‘Effekt-Ansatzes’ und andererseits des ‘Herrschende-Ideologie-Ansatzes’ gewidmet; einer Übersicht der jeweils repräsentativsten Forschungsprojekte, die auf ihnen beruhen; ebenso wie der Untersuchung des weiteren historischen, gesellschaftlichen und erkenntnistheoretischen Kontextes ihrer Entstehung.
Der zweite Teil der Arbeit beinhaltet die detaillierte Beschreibung der Konzeption und der Ziele der empirischen Untersuchung wie auch die Erarbeitung des theoretischen Rahmens innerhalb dessen sich die empirische Untersuchung der beiden ausgewählten Sendungen vollzieht.
Kapitel Drei beginnt mit einer allgemeinen Einführung in ‘Reality Fernsehen’ und in die Gattungstypologie dieser Art von Medienprodukten und wird fortgesetzt mit einer Bestandsaufnahme wichtiger Fragestellungen, die aus der jüngsten Verbreitung von ‘reality-crime’-Sendungen erwachsen.
Mit dem Ziel einer umfassenden Annäherung an das Phänomen der Fernsehfahndungssendungen, versucht Kapitel Vier dem gesellschaftlichen und ideologischen Kontext des Aufkommens und der weltweiten Verbreitung dieser Sendungen nachzuspüren. Beginnend mit der Untersuchung der beiden Hauptprozesse der gesellschaftlichen Transformation von der Moderne zur Spätmoderne, fährt die vorliegende Untersuchung fort mit der Abschätzung des Einflusses des gesellschaftlichen Wandels sowohl auf die Kriminalität als solche als auch auf die gesellschaftlichen Reaktionen auf sie. Besondere Aufmerksamkeit wird der Untersuchung dessen gewidmet, was als ‘strafende Wende’ in staatlichen und gesellschaftlichen Reaktionen auf Kriminalität definiert wird. Im Gegensatz zu der ‘Demokratie-in-Aktion’-Erklärung der ‘strafenden Wende’, wird argumentiert, dass es nicht die tatsächlichen Kriminalitätsraten und das tatsächliche Risiko der Viktimisierung sind, sondern vielmehr die Entscheidung politischer Eliten die Kriminalität als ernstes Problem herauszustellen, welche die gesellschaftliche Besorgnis nährt, und dass diese Besorgnis ihrerseits ‘eingesetzt’ wird, um Legitimität für den generellen Rückgriff auf autoritärere Mittel der gesellschaftlichen Kontrolle zu gewinnen.
Nach der Untersuchung der sich ändernden Rolle der Kriminalität im politischen und gesellschaftlichen Diskurs, wie auch der sich ändernden vorherrschenden ideologischen Einschätzungen der Kriminalität, kehrt Kapitel Fünf zu der Frage des Aufkommens von Fernsehfahndungssendungen auf einer ‘erneuerten’ und solideren Basis zurück. Um diese Frage zu untersuchen werden Parallelen gezogen zwischen den beiden Erklärungsmodellen für die ‘strafende Wende’ und dem, was die hiesige Untersuchung als die ‘duale Funktion’ von Fernsehfahndungssendungen bezeichnet. Auf eine knappe Darstellung der erkannten positiven Funktionen von Fernsehfahndungssendungen folgt die Entwicklung eines zweiten – hier als ‘latente Funktion’ von Fernsehfahndungssendungen bezeichneten – Erklärungsmodells für das Aufkommen dieser Sendungen. Dabei wird argumentiert, dass Fernsehfahndungssendungen – zusammen mit anderen kriminalitätsbezogenen Medien-Produkten – durch die starke Übertreibung von Umfang und Schwere der Kriminalität eine sehr wesentliche Rolle bei der Konstruktion einer ‘permanenten sittlichen (Kriminalitäts-)Panik’ gespielt haben. In diesem Sinne besteht die ‘latente Funktion’ von Fernsehfahndungssendungen in der Reproduktion der (neo-)konservativen ‘law-and-order’-Ideologie, welche die Akzentverschiebung hin zu autoritäreren Mitteln der gesellschaftlichen Kontrolle und die Vorherrschaft der ‘tough-on-crime’-(Kriminal-)Politiken überall in der westlichen Welt in den letzten zwei Jahrzehnten getragen hat. Die Aufgabe, Belege für die weitergehende Annahme zu finden, dass die Medien im allgemeinen stets dazu tendierten, die vorherrschenden Definitionen der Kriminalitätsfrage zu reflektieren, zu unterstützen und zu reproduzieren, wird erfolgreich gelöst durch die Untersuchung der wechselnden Muster der staatlichen Reaktionen auf Kriminalität und ihre Gegenüberstellung mit den wechselnden Mustern der Mediendarstellungen der Kriminalität in England & Wales und der Bundesrepublik Deutschland in der Periode seit dem Zweiten Weltkrieg. Die Untersuchung zeigt eine explizite Korrelation zwischen staatlichen und medialen Einstellungen zur Kriminalität: die Tatsache, dass in beiden Staaten die Medien stets dazu tendierten, die jeweiligen staatlichen Einstellungen, Interpretationen und Mittel des Umgangs mit Kriminalität zu befördern.
Der abschließende Teil der vorliegenden Untersuchung ist der empirischen Untersuchung der Sendungen Aktenzeichen XY und Crimewatch UK gewidmet. Kapitel Sechs bietet eine gründliche Untersuchung der wichtigsten Fragen hinsichtlich der Konzeption, Realisation und späteren Weiterentwicklung von XY und CW; die Einschätzung der Natur der Beziehung zwischen den Produktionsteams der beiden Programme und der Polizei; die Beschreibung der Selektions- und Produktionsprozesse der Sendungen; ebenso wie die Untersuchung des rechtlichen und institutionellen Rahmens, welcher der Regulierung und Kontrolle des Inhalts der beiden Sendungen zugrunde liegt. Die Untersuchung all dieser Fragen zeigt, dass Fernsehfahndungssendungen eindeutig von der konservativen Sichtweise auf die Kriminalität (und die Kriminellen) und von dem kriminalpolitischen Kontrollmodell bestimmt werden. Doch im Gegensatz zu dem, was – in Anbetracht der engen Zusammenarbeit der Sendungen mit der Polizei – möglicherweise zu erwarten wäre, ist dieses Kriminalitätskonzept nicht die bloße Folge einer ‘primären Definition’. Die Analyse von Fragestellungen rund um die Realisierungsprozesse der beiden Sendungen weist vielmehr darauf hin, dass Inhalt und Art der Kriminalitätsdarstellungen in Fernsehfahndungssendungen – außer durch die Deutungen der Polizei –, eindeutig von wenigstens zwei weiteren Faktoren beeinflusst werden: erstens, von den Ansichten, Meinungen und ideologischen Vorlieben derjenigen Individuen, die Schlüsselpositionen in den Produktionsteams der Sendungen, aber auch in der Hierarchie des Senders, bekleiden; und zweitens, durch Überlegungen bezüglich der televisuellen Wirkung der präsentierten Fälle und ihrer Fähigkeit, emotionale Publikumsreaktionen hervorzurufen.
Kapitel Sieben führt die Untersuchung des Inhalts der beiden Sendungen mit sowohl quantitativen als auch qualitativen Inhaltsanalysen von sechzehn Einzelsendungen (acht für XY und acht für CW), gesendet in der Zeit vom 21. März bis zum 5. Dezember 2003, fort. Die Analyse zeigt, dass Fernsehfahndungssendungen tatsächlich die ‘strafende Wende’ in den staatlichen Reaktionen auf die Kriminalität reflektieren. Sie tun dies indem sie sich auf die gewalttätigsten und statistisch seltensten Delikte konzentrieren, während sie einfache Eigentums- und auch Wirtschaftskriminalität vernachlässigen; indem sie Stereotypen durch die Überrepräsentierung der Kriminalität männlicher, ausländischer (XY) und schwarzer (CW) Individuen und durch die Unterbewertung deren ‘tatsächlichen’ Risikos, selbst Opfer einer Straftat zu werden, perpetuieren; indem sie das Maß der gewalttätigen Beziehungskriminalität verharmlosen und so den Eindruck erwecken, Gewaltverbrechen seien regelmäßig rein zufällige Ereignisse; indem sie die Viktimisierungsraten der verletzlichsten Bevölkerungsgruppen – wie Frauen, Kinder und Greise – aufbauschen; indem sie die Verletzungen des Opfers (und seiner Angehörigen) überdramatisieren; indem sie die Täter dämonisieren, sie als üble und abnormale Individuen darstellen; indem sie auf individualistische Erklärungen für Kriminalität zurückgreifen und so die Aufmerksamkeit der Zuschauer von den gesellschaftlichen und strukturellen Ursachen von Kriminalität und abweichendem Verhalten ablenken; indem sie die Zuschauer einladen, mit den braven, durchschnittlichen Menschen, die tragische Opfer von Verbrechen wurden, zu sympathisieren, mitzufühlen und sich zu identifizieren, während sie zur gleichen Zeit Gefühle der Wut und der Abscheu gegenüber den gewissenlosen Peinigern dieser Opfer provozieren; zuletzt, indem sie das Bild der Polizei als erfolgreiche Bekämpfer des Verbrechens und aufrechte Beschützer der Öffentlichkeit, aber auch die elektronische Überwachung, Denunziation and Wachsamkeit unterstützen, und so zu der Idee der Überwachungsgesellschaft beitragen, einer Gesellschaft, in der jeder jeden beobachtet.
Abschließend befasst sich Kapitel Acht mit der Untersuchung von Zuschauerreaktionen auf Fernsehfahndungssendungen. Dieses Kapitel beinhaltet die Analyse der Zuschauerquoten der beiden Sendungen, die Abschätzung der sozio-demographischen Charakteristiken ihres Publikums, der Einschätzungen des Publikums hinsichtlich der Rolle, der Funktion und der Präsentationsmuster der beiden Programme und, nicht zuletzt, die Abschätzung des potentiellen oder tatsächlichen Einflusses der Sendungen auf die Kriminalitätsfurcht und die Einstellungen der Zuschauer zur Kriminalpolitik. Die Ergebnisse dieses Teils der Arbeit zeigen, dass Fernsehfahndungssendungen auch dabei helfen, die ‘strafende Wende’ in staatlichen Reaktionen auf Kriminalität zu reproduzieren, allerdings nur innerhalb bestimmter Grenzen. Sie helfen dabei, erstens, weil die ganz überwiegende Mehrheit der Zuschauer die Darstellung der Kriminalität in den Sendungen als repräsentativ für das ‘tatsächliche’ Bild der Kriminalität ansieht; zweitens, weil die meisten Zuschauer die Sendungen als eine zuverlässige Quelle der Information über Kriminalität einschätzen; drittens, weil die Kriminalitätsfurcht der meisten Zuschauer von diesen Sendungen beeinflusst wird; viertens, weil die verzerrte Wahrnehmung der meisten Zuschauer hinsichtlich des Ausmaßes und Niveaus der Kriminalität in der Gesellschaft mit den Verzerrungen des in diesen Sendungen transportierten Kriminalitätsbildes übereinstimmt; und fünftens, weil angenommen werden kann, dass die Punitivität der Zuschauer von den ‘bevorzugten Lesarten’ der ‘idealen Opfer’ und ‘idealen Täter’ in Fernsehfahndungssendungen beeinflusst wird. Allerdings ist, im Gegensatz zu der impliziten Annahme des ‘Dominante-Ideologie-Ansatzes’, der Einfluss von Fernsehfahndungssendungen auf die Sichtweisen der Zuschauer keineswegs einheitlich; vielmehr finden sich auch – wie in den im Rahmen der vorliegenden Arbeit wiedergegebenen Zuschauer(reaktions)-Untersuchungen – diverse, jedoch im Verhältnis relativ wenige, kritische Zuschauerreaktionen auf die untersuchten Sendungen ebenso wie auch verschiedene alternative Interpretationen zu deren ‘bevorzugten Lesarten’. Nicht unterschätzt werden sollte auch die wachsende Gegnerschaft zu Fernsehfahndungssendungen, die sich in der sinkenden Popularität der untersuchten Sendungen manifestiert.
Die hiesige Arbeit kommt letztlich zu dem Ergebnis, dass – so lange kritische Rezeptionen gegenüber den von den Medien ‘beabsichtigten’ fortbestehen, so lange ‘alternative’ und ‘gegenläufige’ zu den ‘bevorzugten Lesarten’ und ‘Interpretationen’ vorherrschen – die Vermittlung der dominanten Ideologie “from the closed institutional world of the control culture to the forum of society as a whole” (Hall et al. 1978:30) eine ‘unvollendete Aufgabe’ bleiben wird.
Finanzierung:
Die Arbeit wurde vom 1. Oktober 2002 bis 30. Juni 2005 durch die Begabtenförderung der Friedrich-Naumann-Stiftung gefördert.
Vorträge (Auswahl):
- Kafatou, M.: “Crime and Criminal Justice in Reality-Based Television”. British Society of Criminology Conference: Criminology, Governance and Regulation, University of Portsmouth, UK, 7.7.2004.
- Kafatou, M.: “Policing Across Europe: Is the Future a European Police Force?” Postgraduate Seminar in International Criminology, Centre for Criminological Research, University of Sheffield, UK, 17.11.2003.
Publikationen (Auswahl):
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Kafatou-Haeusermann, M.: The Media-Crime Nexus Revisited.
On the Re-Construction of Crime and Law-and-Order in Crime-Appeal Programming. Kriminologische Forschungsberichte, Berlin 2007, 521 S. -
Albrecht, H.-J., Serassis T., Kania, H. (Hrsg.): Images of Crime II.
Representations of Crime and the Criminal in Politics, Society, the Media and the Arts. Kriminologische Forschungsberichte, Freiburg i. Br. 2004, 354 S. -
Albrecht, H.-J., Koukoutsaki, A., Serassis T. (Hrsg.): Images of Crime.
Representations of Crime and the Criminal in Science, the Arts and the Media. Kriminologische Forschungsberichte, Freiburg i. Br. 2001, 310 S. - Beckett, K.: Making Crime Pay: Law and Order in Contemporary American Politics. New York, Oxford University Press, 1997.
- Ericson, R. V. / Baranek, P. M. / Chan, J. B. L: Representing Order. Crime, Law, and Justice in the News Media. Buckingham, Open University Press, 1991.
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- Garland, D.: The Culture of Control. Crime and Social Order in Contemporary Society. Oxford, Oxford University Press, 2001.
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Kafatou, M.: Another Swing of the Pendulum?
Liberale und Konservative Darstellungen der Kriminalpolitik in Filmen und im Unterhaltungsfernsehen der USA. Review Essay on Lenz, T. (2003): Changing Images of Law in Film and Television Crime Stories. (2004). - Kidd-Hewitt, D. / Osborne, R. (Hrsg.): Crime and the Media. The Post-modern Spectacle. London, Pluto, 1996.
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- Sparks, R.: Television and the Drama of Crime. Moral Tales and the Place of Crime in Public Life. Buckingham, Open University Press, 1992.
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- Young, J.: The Exclusive Society. Social Exclusion, Crime and Difference in Late Modernity. London, Sage, 1999.
Downloads und Links:
-
Crime, Media, Culture.
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