Öykü Didem Aydin
Die strafrechtliche Bekämpfung von Hassdelikten in Deutschland und in den Vereinigten Staaten von Amerika
Ein Vergleich des kriminologischen, strafrechtstheoretischen und verfassungsrechtlichen Umgangs beider Systeme mit der Fremdenfeindlichkeit unter besonderer Berücksichtigung der Vorschrift der Volksverhetzung - § 130 des deutschen StGB - und der U.S.-Amerikanischen Gesamtproblematik von Hate Speech/Crimes
520 Seiten; Freiburg, 2006.
Dieses Buch ist erschienen in der Reihe Kriminologische Forschungsberichte, herausgegeben von Hans-Jörg Albrecht und Günther Kaiser.
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ISBN: 978-3-86113-081-9 (Max-Planck-Institut)Preis: 31 EUR / 48 sFr
Was ist Fremdenfeindlichkeit im rechtlichen Sinne? Kann man sie als eine Vorbereitungsphase für die Vernichtung einiger Völker kennzeichnen, wie es im Dritten Reich geschah? Oder ist sie ein marginales modernes Phänomen, das sich als soziale Frage konzipieren lässt? Wird sie durch Hass oder Vorurteil oder aber Abneigung charakterisiert? Was verstehen unterschiedliche Rechtskulturen darunter? Kann das US-amerikanische Modell für die Bekämpfung von Fremdenfeindlichkeit für Deutschland relevant sein? Was wissen wir über diese Art von Kriminalität in beiden Ländern?
Mit Hilfe dieser essentiellen Fragen sucht die Arbeit eine Antwort darauf, ob und inwiefern das Strafrecht beider Länder für die Bekämpfung von Fremdenfeindlichkeit relevant und von Nutzen sein kann.
Gleichzeitig legt die Arbeit dar, ob und inwiefern der deutsche Begriff von Fremdenfeindlichkeit und die US-amerikanischen Begriffe von "hate speech" und "hate crimes" aufeinander bezogen werden können. Die Analyse setzt hierbei den Akzent auf die Kriminalpolitik, die in diesem Bereich bisher vergleichsweise selten untersucht worden ist.