Peter Hünerfeld (Hrsg.)

Zeugenschutz durch Verkürzung oder Vorenthaltung von Angaben zur Person des Zeugen

Ein rechtsvergleichendes Gutachen im Auftrag des Bundesministeriums der Justiz

294 Seiten; Freiburg, 1992.

Dieses Buch ist erschienen in der Reihe Beiträge und Materialien aus dem Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht in Freiburg i. Br., herausgegeben von Albin Eser.

Bestelldaten:

ISBN: 978-3-86113-998-0 (Max-Planck-Institut)
Preis:  14,50 EUR  /  25 sFr

Das Thema "Zeugenschutz" ist in der charakteristischen Vielfalt der damit heute verbundenen Vorstellungen, Auseinandersetzungen und Probleme in den siebziger und achtziger Jahren in den Blickpunkt gerückt. Seither ist in einigen Ländern eine - allerdings unterschiedlich - wachsende Berücksichtigung und Erörterung von Fragen des Zeugenschutzes festzustellen.
Die vorliegende Veröffentlichung wendet sich speziell einem wichtigen, aber begrenzten Ausschnitt des Themas zu. Die Konzentration auf den "Zeugenschutz durch Verkürzung oder Vorenthaltung von Angaben zur Person des Zeugen" ist mit der Gestaltung von Zeugenschutz verbunden, den die Reform der Strafprozeßordnung durch das "Gesetz zur Bekämpfung des illegalen Rauschgifthandels und anderer Erscheinungsformen der Organisierten Kriminalität" vom 15.7.1992 gebracht hat. Zur Frage, wie sogearteter Zeugenschutz aus rechtsvergleichender Sicht zu beurteilen ist, hat das Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht in Freiburg im Vorfeld der Reform ein Gutachten erstattet, das hier - nach gebotener Aktualisierung und teilweise überarbeitet - zur Veröffentlichung gelangt.

Einbezogene Länder:
Dänemark, England, Wales und Nordirland, Frankreich, Italien, Niederlande, Schweiz, Spanien, USA


  • Geändert am: 17.09.2012
  • Top