Albin Eser/Jörg Arnold (Hrsg.)
Strafrecht in Reaktion auf Systemunrecht
Vergleichende Einblicke in Transitionsprozesse - Rußland • Weißrußland • Georgien • Estland • Litauen
357 Seiten; Freiburg, 2003.
Dieses Buch ist erschienen in der Reihe Beiträge und Materialien aus dem Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht in Freiburg i. Br., herausgegeben von Albin Eser.
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ISBN: 978-3-86113-906-5 (Max-Planck-Institut)Preis: 22 EUR / 40 sFr
Dieser Band enthält die Landesberichte aus den fünf ehemaligen Sowjetrepubliken Rußland (Ludmila Obidina), Weißrußland (Vladimir Khomitch, Siegfried Lammich), Georgien (Otar Gamkrelidze, Siegfried Lammich), Estland (Jüri Saar, Jaan Sootak) und Litauen (Siegfried Lammich, Vytautas Piesliakas). Die Zusammenschau der fünf unterschiedlichen Länder, die auch nach dem Ende der Sowjetunion je eigene Wege eingeschlagen haben, ermöglicht einen differenzierten Blick auf die Schwierigkeiten im Umgang mit dem Systemunrecht der Sowjetunion. In einem gemeinsamen Teil wird zunächst die historische und politische Entwicklung der fünf Länder geschildert. Es folgt die Darstellung der in diesen Ländern typischen Erscheinungsformen des sowjetischen Systemunrechts, die sodann auf ihre damalige und heutige Strafbarkeit und Verfolgbarkeit hin untersucht werden. Von entscheidender Bedeutung ist hierbei das spezifische sowjetische Rechtsverständnis, dem sich ein weiterer gemeinsamer Teil widmet. Ein Nachwort (Nora Karsten) auf deutsch und englisch faßt die wichtigsten Ergebnisse zusammen und zieht erste Schlußfolgerungen im Hinblick auf das internationale rechtsvergleichende Projekt "Strafrecht in Reaktion auf Systemunrecht".
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