Dipl.-Psych. Andreas Schwedler
Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Forschungsschwerpunkte:
Andreas Schwedler beschäftigt sich im Rahmen seiner Dissertation mit der Evaluation des Modellprojekts Elektronische Aufsicht im Vollzug der Freiheitsstrafe in Baden-Württemberg. Dabei sollen vor allem die psychosozialen Wirkungen der elektronischen Aufsicht (als Möglichkeit der Haftvermeidung oder Entlassungsvorbereitung) und deren Einfluss auf die spätere Legalbewährung untersucht werden. Weitere Interessengebiete liegen im Bereich der Straftäterbehandlungsevaluation sowie der Rückfallprognoseforschung.
Wissenschaftlicher Werdegang:
Andreas Schwedler studierte Psychologie (Vertiefungsfach Rechtspsychologie, Nebenfach Kriminologie) an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und schloss im April 2010 mit dem Diplom ab. In seiner Diplomarbeit beschäftigte er sich mit dem Zusammenhang von therapienahen Veränderungsmaßen und der Rückfälligkeit bei sozialtherapeutisch behandelten Straftätern. Während des Studiums absolvierte er Praktika in der sozialtherapeutischen Abteilung der Justizvollzugsanstalt Bayreuth, der Universität Wien und dem Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht in Freiburg (innerhalb des Projekts Familiale Tötungsdelikte mit anschließendem Suizid in europäischen Ländern). Nach dem Studium arbeitete Andreas Schwedler ein Semester in der Arbeitseinheit Methodenlehre und Qualitätssicherung der Universität Bielefeld, wo er Beratung in methodischen und statistischen Fragestellungen für Studierende und Mitarbeiter sowie ein Seminar zu multivariaten Analyseverfahren anbot. Seit Oktober 2010 ist er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Max-Planck-Institut in Freiburg tätig.
Publikationen (Auswahl):
- Haverkamp, R. / Schwedler, A. / Wößner, G.: Die elektronische Aufsicht von als gefährlich eingeschätzten Entlassenen. In: Recht & Psychiatrie, 2012, Heft⁄Band 30/1, S. 9 - 20.