Harald Weiß

Wissenschaftlicher Mitarbeiter

Kontakt:

Tel.: +49 (761) 7081-227

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Mail: h.weiss@mpicc.de

Harald Weiß

Forschungsschwerpunkte:

Europäisches Strafrecht

Französisches Recht

Wissenschaftlicher Werdegang:

Harald Weiß wurde 1980 in München geboren. Nach dem Abitur studierte er von 2000 bis 2007 Rechtswissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität in München und an der Université Paris II - Panthéon-Assas (Integrierter Studiengang Deutsch-Französisches Recht), gefördert u.a. durch Stipendien der Bayerischen Begabtenförderung und der Studienstiftung des deutschen Volkes. 2003 erwarb er an Paris II die "License en Droit", im darauffolgenden Jahr die "Maîtrise en Droit". Parallel zum Studium in München war er langjährig als studentische Hilfskraft am Strafrechtslehrstuhl von Prof. Dr. Ulrich Schroth tätig. Darüber hinaus unterrichtete er als studentischer Tutor grundkursbegleitende Arbeitsgemeinschaften im Strafrecht für Studenten im dritten und vierten Semester bei Prof. Dr. Heinz Schöch, Prof. Dr. Ulrich Schroth und Prof. Dr. Petra Wittig. 2007 legte er die Erste Juristische Prüfung in Bayern ab.

Im Anschluss an das Jura-Studium absolvierte er von 2007-2009 das Rechtsreferendariat im OLG-Bezirk Karlsruhe mit Stationen in Offenburg, Heidelberg, Freiburg, München und Chicago. Von 2007-2010 unterrichtete er als zivilrechtlicher Repetitor in Heidelberg, München, Augsburg und Erlangen. Sein Zweites Staatsexamen absolvierte er Ende 2009.

Seit November 2009 ist Harald Weiß in der strafrechtlichen Abteilung des Max-Planck-Instituts für ausländisches und internationales Strafrecht in Freiburg tätig, wo er zunächst als wissenschaftlicher Mitarbeiter mit der Betreuung und Fertigstellung des Handbuchs zum Europäischen Strafrecht befasst war.

Im Rahmen seiner von Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Ulrich Sieber betreuten Dissertation beschäftigt er sich seit Ende 2010 mit straftatbezogenen Freiheitsentziehungen ohne Urteil im deutsch-französischen Rechtsvergleich. Die Aufnahme in die IMPRS for Comparative Criminal Law erfolgte im Dezember 2010. Seit Januar 2011 wird sein Promotionsvorhaben durch das Deutsch-Französische Doktorandenkolleg zur europäischen Rechtsvergleichung im Öffentlichen Recht gefördert.

Seit Februar 2011 vertritt er als Doktorandensprecher die Interessen der am Institut beschäftigten Doktoranden.

Publikationen (Auswahl):

  • Weiß, Harald / Henrion, Hervé: La "police de proximité" en Allemagne. In: Archives de politique criminelle N° 33 (Police et Justice pénale), 2011, Heft⁄Band 1, S. 173 - 186.
  • Weiß, Harald: § 25 – Rassismus und Fremdenfeindlichkeit. In: Sieber, U. / Brüner, F.-H. / Satzger, H. / von Heintschel-Heinegg, B. (Hrsg.): Europäisches Strafrecht. Baden-Baden, Nomos Verlagsgesellschaft, 2011, S. 422 - 434.
  • Weiß, Harald / Jofer, Robert: Risiken und Grenzen der Strafbarkeit beim Einsatz ausländischer Arbeitskräfte im Rahmen von Werkverträgen mit Subunternehmern. In: StraFo, 2007, S. 277 - 284.
 

Vorträge:

22.11.2011
Straftatbezogene Freiheitsentziehungen ohne rechtskräftiges Urteil - Ein deutsch-französischer Rechtsvergleich im Lichte der EMRK
Vortrag im Rahmen der International Max Planck Research School for Comparative Criminal Law
Ort ⁄ Zeit: Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht, Freiburg i. Br., 22.11.2011

25.6.2011
Vorläufige Freiheitsentziehungen als Instrument zur Terrorismusbekämpfung – Das Beispiel der französischen garde à vue
Vortrag im Rahmen des 6. Deutsch-Französischen Doktorandenseminars zur Rechtsvergleichung im Öffentlichen Recht
Ort ⁄ Zeit: Centre Marc Bloch (Deutsch-Französisches Forschungszentrum für Sozialwissenschaften), Berlin, 25.6.2011

23.11.2010
Modelle nicht-punitiver Freiheitsentziehungen - Eine rechtsvergleichend angelegte Untersuchung des französischen Rechts
Vortrag im Rahmen der International Max Planck Research School for Comparative Criminal Law
Ort ⁄ Zeit: Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht, Freiburg i. Br., 23.11.2010
  • Geändert am: 08.12.2011
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