Dipl.-Soz. Elke Wienhausen-Knezevic, LL.M.

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Kontakt:

Tel.: +49 (761) 7081-0

Fax: +49 (761) 7081-294

Mail: e.wienhausen@mpicc.de

Dipl.-Soz. Elke Wienhausen-Knezevic, LL.M.

Forschungsschwerpunkte:

Elke Wienhausen-Knezevic beschäftigt sich im Rahmen ihrer Dissertation Junge Haftentlassene zwischen Abhängigkeit und Autonomie mit der Frage, welche Ereignisse im Leben junger haftentlassener Sexual- und Gewaltstraftäter einen Wendepunkt markieren können und ob das Ausmaß der Eigeninitiative eine erfolgreiche Wiedereingliederung beeinflusst. Dabei soll vor allem untersucht werden, inwiefern altersgruppenspezifische Unterschiede zwischen heranwachsenden und erwachsenen Haftentlassenen hinsichtlich "Desistance"-begünstigender Faktoren vorliegen.

Wissenschaftlicher Werdegang:

Elke Wienhausen-Knezevic studierte Soziologie (Nebenfach Psychologie und Kriminologie) an der Ludwig-Maximilians-Universität zu München. Sie schloss das Studium der Soziologie mit der kriminologischen Diplomarbeit zum Thema Jugenddelinquenz und Wiedergutmachung von jugendlichen Graffiti-Sprayern (Lehrstuhl Prof. Schöch) im Januar 2008 ab. Nach einer einjährigen Tätigkeit im Bereich der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in einem Betrieb für Leuchtmittel/Lichtsysteme, entschied sie sich, eine kriminologische Laufbahn einzuschlagen und nahm im April 2009 das Masterstudium Kriminologie und Strafrechtspflege an der Ernst-Moritz-Arndt Universität in Greifswald auf, das sie im November 2010 abschloss. Während dieses Studiums erfolgte eine kurze Anstellung als wissenschaftliche Hilfskraft in der forensischen Abteilung der Psychiatrischen Klinik der Ludwig-Maximilians-Universität. Es folgte ein Praktikum beim Max-Planck-Institut, in dessen Rahmen sie an der Evaluationsstudie Sexualstraftäter in sozialtherapeutischen Anstalten des Freistaates Sachsen im sächsischen Strafvollzug mitarbeitete. Seit November 2009 ist Elke Wienhausen-Knezevic als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht tätig und für die Durchführung der Datenerhebung im Rahmen des Evaluationsprojektes in den beteiligten Justizvollzugsanstalten des Freistaates Sachsen sowie im Entlassumfeld der Probanden verantwortlich.

Publikationen (Auswahl):

  • Wößner, Gunda / Wienhausen-Knezevic, Elke / Rauschenbach, Jana: Sozialtherapie im Jugendstrafvollzug – und dann? In: Jehle, Jörg-Martin u.a. (Hrsg.): Täter – Taten – Opfer. Grundlagenfragen und aktuelle Probleme der Kriminalität und ihrer Kontrolle. Neue Kriminologische Schriftenreihe, Bd. 114 (im Erscheinen / forthcoming). Mönchengladbach, Forum Verlag Godesberg, 2012.
 

Weitere Informationen:

 

Vorträge:

29.11.2011
Junge Haftentlassene im Übergang zwischen Abhängigkeit und Autonomie - ein Werkstattbericht
Vortrag im Rahmen der institutsinternen "Brown-Bag"-Veranstaltung des Max-Planck-Instituts
Ort ⁄ Zeit: Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht, Freiburg, 29.11.2011

22.09.2011
The specificity of juvenile sexual vs violent offenders. Results from a German evaluation study
11th Annual Conference of the European Society of Criminology
Ort ⁄ Zeit: Vilnius/Lithuania, 22.09.2011

15.07.2011
Practical issues of data collection "in the field"
Workshop: Dangerous offenders in the prisons of Germany and Hungary
Ort ⁄ Zeit: Freiburg, 15.07.2011

15.07.2011
The implementation of prison research: Introduction to a study design on evaluation research
Workshop: Dangerous offenders in the prisons of Germany and Hungary
Ort ⁄ Zeit: Freiburg, 15.07.2011

22.10.2010
Predecessors of sexual vs violent crimes in German youth offenders. The specificity of juvenile sexual offenders and its implications for treatment
Poster presentation, 29th Annual Conference of the Association for the Treatment of Sexual Abusers
Ort ⁄ Zeit: Phoenix, Arizona, 22.10.2010
  • Geändert am: 07.05.2012
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