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Pressemitteilung & Materialien: DIE KONKURRENZ SCHLÄFT NICHT, SIE SPIONIERT (Projekt "WISKOS")
(Mitteilungen aus dem Institut, 06.12.2018)
 

Jedes dritte kleine und mittlere Unternehmen in Deutsch­land war schon einmal von Wirtschafts­spionage oder Konkurrenz­aus­spä­hung betrof­fen. Täter sind ausländische Staaten oder Konkurrenz­unternehmen. 
Wissenschaftler-Team des Max-Planck-Instituts für auslän­di­sches und internationales Strafrecht (Freiburg) und des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung (Karlsruhe) stellt europaweite Untersuchung vor.
Maßnahmenkatalog soll Kooperation von Unternehmen und Ermittlungsbehörden erleichtern.
Gesetzlicher Rahmen in Deutschland nicht mehr zeitgemäß
.

Nicht nur die Global Player können Opfer sein – auch jedes dritte kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in Deutschland war in der Vergangen­heit schon von Wirtschaftsspionage oder Konkur­renz­aus­spähung be­trof­fen. Täter können ausländische Staaten, Wett­be­wer­ber oder die eigenen Mitarbeiter sein. 20 % der Unter­neh­men haben keine Strategien zur Entdeckung oder Abwehr von Angriffen auf ihr Know-how entwickelt und wären auf einen solchen Fall nicht vorbereitet. Das sind einige der Ergebnisse des Forschungs­pro­jekts WISKOS (Wirt­schafts­spionage und Konkurrenzausspähung in Deutschland und Europa), das ein For­schungs­team des Max-Planck-Instituts für ausländisches und internationales Strafrecht (MPICC) in Freiburg und des Fraunhofer-Instituts für System- und Innova­tions­forschung (Fraunhofer ISI) in Karlsruhe gemein­sam mit dem Bundeskriminalamt (BKA), dem Landeskriminalamt (LKA) Baden-Württemberg und der Sächsischen Hoch­schu­le der Polizei durchgeführt hat. Gefördert wurde das Projekt durch das Bundes­mini­ste­rium für Bildung und Forschung.

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Materialien:

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KMU-Faltblatt

Wissenschaftsorganisationen-Faltblatt

Wissenschaftsorganisationen-Handlungsleitfaden

  • Geändert am: 26.09.2018
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