"Anti-Corruption Strategy in China"

Kor­rup­ti­on ist in Chi­na all­ge­gen­wär­tig. Will man im Job vor­wärts­kom­men, sol­len die Kin­der in ei­ne gu­te Schu­le oder er­war­tet man im Kran­ken­haus ei­ne gu­te Be­hand­lung, so geht das sel­ten oh­ne, dass man dem Schul­lei­ter, dem Arzt oder dem Vor­ge­setz­ten "Ge­schen­ke macht". Der re­nom­mier­te chi­ne­si­sche Straf­recht­ler und Kri­mi­nal­schrift­stel­ler He Jia­hong wird in sei­nem Vor­trag "An­ti-Cor­rup­ti­on Stra­t­egy in Chi­na" von die­ser Rea­li­tät im Reich der Mit­te be­rich­ten. Als Mit­glied der Ethik-Kom­mis­si­on im Welt­fuß­ball­ver­band FI­FA be­leuch­tet er da­bei u.a. die Fra­ge der Kor­rup­ti­on im Fuß­ball. Zu­dem wer­den er Stra­te­gi­en zur Be­kämp­fung des Pro­blems vor­ge­stellt. Im An­schluss an den Vor­trag gibt es ei­ne Dis­kus­si­ons­run­de.


Kor­rup­ti­on ist in Chi­na all­ge­gen­wär­tig. Will man im Job vor­wärts­kom­men, sol­len die Kin­der in ei­ne gu­te Schu­le oder er­war­tet man im Kran­ken­haus ei­ne gu­te Be­hand­lung, so geht das sel­ten oh­ne, dass man dem Schul­lei­ter, dem Arzt oder dem Vor­ge­setz­ten “Ge­schen­ke macht“. Der re­nom­mier­te chi­ne­si­sche Straf­recht­ler und Kri­mi­nal­schrift­stel­ler He Jia­hong wird in sei­nem Vor­trag „An­ti-Cor­rup­ti­on Stra­t­egy in Chi­na“ von die­ser Rea­li­tät im Reich der Mit­te be­rich­ten. Als Mit­glied der Ethik-Kom­mis­si­on im Welt­fuß­ball­ver­band FI­FA be­leuch­tet er da­bei u.a. die Fra­ge der Kor­rup­ti­on im Fuß­ball. Zu­dem wer­den er Stra­te­gi­en zur Be­kämp­fung des Pro­blems vor­ge­stellt. Im An­schluss an den Vor­trag gibt es ei­ne Dis­kus­si­ons­run­de.
Der 1953 in Pe­king ge­bo­re­ne He ist Di­rek­tor des In­sti­tuts für Be­weis­recht an der Ren­min-Uni­ver­si­tät in Pe­king, wo er u.a. den Stu­dien­gang „An­ti­kor­rup­ti­on“ an­bie­tet. Seit meh­re­ren Jah­ren schreibt er zu­dem Kri­mi­nal­ro­ma­ne, für die er die In­spi­ra­ti­on aus au­then­ti­schen Fäl­len zieht. In Chi­na sind sei­ne Kri­mis Best­sel­ler. Über­setzt wur­den sie be­reits auf Eng­lisch, Fran-zö­sisch, Spa­nisch und Ita­lie­nisch. In deut­scher Spra­che ist kürz­lich sein Werk „To­te keh­ren zu­rück – Em­pi­ri­sche Stu­di­en zur Straf­jus­tiz in Chi­na“ im De-Gruy­ter-Ver­lag er­schie­nen. In die­sem Werk geht es um Fehl­ur­tei­le in der chi­ne­si­schen Straf­jus­tiz, in de­ren Fol­ge ver­meint­lich Er­mor­de­te Jah­re nach dem Straf­pro­zess le­ben­dig wie­der auf­tau­chen.