For­schungs­ko­ope­ra­tio­nen

In­ter­na­tio­na­le Ko­ope­ra­tio­nen

Das Max-Planck-In­sti­tut pflegt seit je­her welt­weit en­ge Ver­bin­dun­gen zu For­schungs­ein­rich­tun­gen und Wis­sen­schaft­le­rin­nen und Wis­sen­schaft­lern im Aus­land so­wie Ak­teu­ren und In­sti­tu­tio­nen aus Po­li­tik und Pra­xis. Der Schwer­punkt der in­ter­na­tio­na­len Ko­ope­ra­tio­nen wird durch sechs for­schungs­stra­te­gi­sche Zie­le ge­setzt:

  1. sys­te­ma­ti­sche Er­wei­te­rung und Kon­zen­tra­ti­on von In­for­ma­tio­nen zu den Schwer­punk­ten bei­der For­schungs­pro­gram­me durch Ko­ope­ra­ti­ons­pro­jek­te welt­weit;
  2. Auf­bau und nach­hal­ti­ge Pfle­ge ei­nes in­ter­na­tio­na­len Netz­werks ex­zel­len­ter For­schungs­ein­rich­tun­gen und For­sche­rin­nen und For­scher, auch ver­bun­den mit der För­de­rung der in­ter­na­tio­na­len Sicht­bar­keit;
  3. an das For­schungs­pro­gramm des In­sti­tuts an­ge­lehn­te und mit die­sem eng ver­schränk­te Ent­wick­lung von For­schungs­ka­pa­zi­tä­ten und -zen­tren an ver­schie­de­nen aus­län­di­schen Stand­punk­ten so­wie am In­sti­tut selbst;
  4. För­de­rung des kri­ti­schen Dis­kur­ses zu den Schwer­punk­ten der For­schungs­pro­gram­me durch in­ter­na­tio­na­len Aus­tausch mit Wis­sen­schaft, Po­li­tik und Pra­xis;
  5. För­de­rung der Syn­er­gi­en zwi­schen Grund­la­gen­for­schung und der Aus­bil­dung von Nach­wuchs­wis­sen­schaft­le­rin­nen und -wis­sen­schaft­lern aus der gan­zen Welt;
  6. Un­ter­stüt­zung von Ent­wick­lungs­län­dern und Über­gangs­ge­sell­schaf­ten beim Auf­bau ei­nes­mo­der­nen rechts­staat­li­chen Straf­rechts und Jus­tiz­sys­tems.

Die wis­sen­schaft­li­chen Ko­ope­ra­tio­nen des In­sti­tuts er­ge­ben sich in­halt­lich vor al­lem aus zwei Pro­zes­sen, die den For­schungs­schwer­punk­ten bei­der Ab­tei­lun­gen zu­grun­de lie­gen: ers­tens der Glo­ba­li­sie­rung und der da­mit ver­bun­de­nen Trans­na­tio­na­li­sie­rung der Kri­mi­na­li­tät, zwei­tens der Ver­än­de­rung der Ri­si­ken und der Ri­si­ko­wahr­neh­mung von kom­ple­xen Kri­mi­na­li­täts­for­men, ins be­son­de­re im Zu­sam­men­hang mit Ter­ro­ris­mus, Or­ga­ni­sier­ter Kri­mi­na­li­tät, In­ter­net­kri­mi­na­li­tät und Wirt­schafts­kri­mi­na­li­tät. Sie fo­kus­sie­ren sich zum an­de­ren auf wis­sen­schaft­li­che Pro­jek­te zur Rechts­ver­glei­chung so­wie zur Ana­ly­se der aus­län­di­schen und su­pra­na­tio­na­len Rechts­ord­nun­gen, ins­be­son­de­re der Eu­ro­päi­schen Uni­on, des Eu­ro­pa­ra­tes, der Ver­ein­ten Na­tio­nen und dem In­ter­na­tio­na­len Straf­recht.