Im Rah­men der eu­ro­päi­schen For­schungs­grup­pe ELI­SE ("Eu­ro­pean Li­ber­ty and Se­cu­ri­ty: se­cu­ri­ty is­su­es, so­ci­al co­he­si­on and in­sti­tu­tio­nal de­ve­lop­ment of the Eu­ro­pean Uni­on") wur­den die po­li­ti­schen und ju­ris­ti­schen Fol­gen der Ter­ro­ris­mus­be­kämp­fung nach den An­schlä­gen vom 11. Sep­tem­ber 2001 un­ter dem Ge­sichts­punkt der Si­tua­ti­on der Aus­län­der in ver­schie­de­nen EU-Staa­ten be­trach­tet. In Frank­reich wur­den dies­be­züg­lich zwei un­ter­schied­li­che An­sät­ze ver­folgt, die Be­kämp­fung der ter­ro­ris­ti­schen Straf­ta­ten ei­ner­seits so­wie die Be­kämp­fung der (il­le­ga­len) Mi­gra­ti­on an­de­rer­seits. Ob­wohl von un­ter­schied­li­chen Per­spek­ti­ven aus­ge­hend, über­schnei­den sich die­se An­sät­ze zu­wei­len. So wird et­wa ei­ne Auf­ent­halts­ge­neh­mi­gung nur dann er­teilt, wenn Aus­län­der kei­ne Ge­fahr für die öf­fent­li­che Ord­nung dar­stel­len. Wei­te­re Bei­spie­le hier­für bil­den die Zu­ord­nung von ei­ni­gen mit il­le­ga­len Ein­rei­sen oder Auf­ent­hal­ten ver­bun­de­nen Straf­ta­ten zu dem Be­reich der "or­ga­ni­sier­ten Kri­mi­na­li­tät" so­wie Fäl­le des Ein­rei­se­ver­bo­tes bzw. die Ver­sa­gung des Ab­schie­bungs­schut­zes im Fal­le ei­ner Ver­ur­tei­lung we­gen Ter­ro­ris­mus.