Dem Forschungsprojekt liegen Fragestellungen zur Rechtswirklichkeit und Effizienz des deutschen Rechtsmittelsystems im Strafrecht unter Berücksichtigung des internationalen Standards zu Grunde. Es geht auf einen Gutachtenauftrag des Bundesministeriums der Justiz zurück (zu Einzelheiten der Entstehung der Studie vgl. den Tätigkeitsbericht der Jahre 1998/99).

Die Un­ter­su­chung glie­dert sich in zwei Tei­le. Im rechts­ver­glei­chen­den Teil wird über­prüft, wie das deut­sche Rechts­mit­tel­sys­tem im Ver­hält­nis zu in­ter­na­tio­na­len, vor al­lem eu­ro­päi­schen Stan­dards und Trends ein­ge­ord­net wer­den kann. Der zwei­te Teil prä­sen­tiert ne­ben ei­ner Dar­stel­lung der Ent­wick­lung des deut­schen Rechts­mit­tel­sys­tems ei­ne em­pi­ri­sche Un­ter­su­chung mit Er­geb­nis­sen über des­sen Rechts­wirk­lich­keit. Da­bei wird der Schwer­punkt auf die Fol­gen ei­ner Kür­zung der Rechts­mit­tel­mög-lich­kei­ten im Be­reich der Be­ru­fung ge­legt.

Die Ver­öf­fent­li­chung des For­schungs­be­richts ist im März 2000 er­folgt. Die Er­geb­nis­se wur­den im Rah­men der Fach­bei­rats- und Ku­ra­to­ri­ums­sit­zung 2000 so­wie an­läss­lich des Straf­ver­tei­di­ger­tags 2000 so­wie im Rah­men des Deut­schen Ju­ris­ten­ta­ges 2000 vor­ge­stellt.

Das For­schungs­pro­jekt wur­de mit Mit­teln des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums der Jus­tiz ge­för­dert.