Das Ziel des Verbundprojekts ist die Analyse der objektiven Sicherheitslage und des subjektiven Sicherheitsempfindens der älteren Wohnbevölkerung in Großstädten und die Entwicklung und Evaluation von sozialraumorientierten Maßnahmen zur Verbesserung dieser Sicherheitslage. Das subjektive Sicherheitsempfinden wird dabei als ein integraler Aspekt des Wohlbefindens und der individuellen personalen und sozialen Ressourcen und des kollektiven Sozialkapitals von Wohnquartieren sowie als wichtige Bedingung einer aktiven sozialen Teilhabe verstanden. Die Frage, welche Bedeutung kriminalitätsbezogene Unsicherheitswahrnehmungen für die Lebensqualität und das soziale Leben in Großstädten haben werden, wird sich angesichts des demographischen Wandels und einer zunehmenden Alterung der Bevölkerung in Zukunft zwangsläufig verstärkt stellen. Auch wenn Deutschland ein sehr sicheres Land ist und zumindest mittelfristig nicht mit einer Zunahme der Kriminalität zu rechnen ist, können Unsicherheitswahrnehmungen unabhängig von objektiven Sicherheitslagen bedeutsam für das Verhalten in urbanen Wohnquartieren sein. Unser Verbundprojekt stellt Unsicherheitswahrnehmungen bewusst in den breiteren Kontext des (kollektiven) Sozialkapitals in Wohnquartieren, um die Bezüge zwischen Kriminalitätsfurcht und den sozialen Beziehungen in Wohnquartieren zu betonen. Hierbei spielt auch die zunehmende ethnische Diversität und deren Auswirkungen auf soziale Wahrnehmungen und lokales Sozialkapital eine zentrale Rolle. Außerdem beziehen die empirischen Erhebungen alle Altersgruppen ab 25 Jahren ein, um Verallgemeinerungen zu ermöglichen und die Besonderheiten der Älteren im Vergleich herauszuarbeiten. Der theoretische Hintergrund bezieht sich auf aktuelle Forschungen im Rahmen des „systemischen Modells“ der Genese und Verarbeitung von Kriminalität und abweichendem Verhalten in sozialräumlicher Perspektive. Das Forschungsprojekt wurde gemeinsam mit der Fachhochschule Köln (Forschungsschwerpunkt Sozial.Raum.Management) im Zuge der Bekanntmachung Urbane Sicherheit des BMBF im Rahmen des Programms „Forschung für die zivile Sicherheit“ der Bundesregierung durchgeführt und von 2013 bis 2016 gefördert. Über die Durchführung und Ergebnisse der Studie informieren auch SENSIKO Projektberichte, die am Boden dieser Seite zum Download bereit stehen.

Pro­jekt­be­schrei­bung:

Der de­mo­gra­phi­sche Wan­del wird zu ei­ner deut­li­chen Zu­nah­me des An­teils äl­te­rer Men­schen in Deutsch­land füh­ren, wo­von die Groß­städ­te in Ab­hän­gig­keit von ih­rer Wirt­schafts- und Ar­beits­markt­dy­na­mik in un­ter­schied­li­chem Aus­maß be­trof­fen sein wer­den. Der Al­ten­quo­ti­ent (ab 65-Jäh­ri­ge je 100 20-64-Jäh­ri­ge) wird sich in den nächs­ten 30 Jah­ren von ca. 35% auf ca. 60% fast ver­dop­peln. Gleich­zei­tig sind die Un­si­cher­heits­emp­fin­dun­gen in Groß­städ­ten deut­lich stär­ker als in al­len an­de­ren Sied­lungs­for­men. Kri­mi­no­lo­gi­sche Stu­di­en zei­gen, dass Äl­te­re zwar sel­te­ner Op­fer wer­den, je­doch auf­grund er­höh­ter Vul­ne­ra­bi­li­tä­ten (und je nach Fra­ge­for­mu­lie­rung) mehr Kri­mi­na­li­täts­furcht ha­ben als Jün­ge­re und stär­ker mit Rück­zugs- und Ver­mei­dungs­ver­hal­ten rea­gie­ren, was ent­spre­chen­de ne­ga­ti­ve Kon­se­quen­zen für die Le­bens­qua­li­tät und das kol­lek­ti­ve So­zi­al­ka­pi­tal in Wohn­quar­tie­ren hat. Dar­über hin­aus ist be­kannt, dass Un­si­cher­heits­wahr­neh­mun­gen nur be­grenzt mit ob­jek­ti­ven Kri­mi­na­li­täts­ge­fah­ren zu­sam­men­hän­gen und in so­zi­al be­nach­tei­lig­ten Wohn­quar­tie­ren be­son­ders stark aus­ge­prägt sind. Al­ler­dings wer­den sich die Al­ten des Jah­res 2040 von den heu­ti­gen Al­ten in wich­ti­gen Aspek­ten (Ge­sund­heit, Bil­dung, Le­bens­sti­le) un­ter­schei­den, was bei ent­spre­chen­den Pro­gno­sen be­rück­sich­tigt wer­den soll­te.

Das Ver­bund­pro­jekt ist in­ter­dis­zi­pli­när an­ge­legt und um­fasst im We­sent­li­chen zwei An­sät­ze. Bei­de Pro­jekt­tei­le, die vom Max-Planck-In­sti­tut bzw. von der Fach­hoch­schu­le Köln be­ar­bei­tet wer­den, sind in­halt­lich sehr eng auf­ein­an­der be­zo­gen und auch räum­lich und for­schungs­prak­tisch mit­ein­an­der ver­zahnt.

In ei­ner so­zio­lo­gisch-kri­mi­no­lo­gi­schen Per­spek­ti­ve wird die ob­jek­ti­ve und sub­jek­ti­ve Si­cher­heits­la­ge der städ­ti­schen Wohn­be­völ­ke­rung (mit ei­ner Über­ge­wich­tung der Al­ter­ss­pan­ne 60-85 Jah­re) über­wie­gend mit­hil­fe quan­ti­ta­ti­ver em­pi­ri­scher Me­tho­den un­ter­sucht. In ei­nem Mehre­be­nen- und Längs­schnitt­de­sign wer­den Be­fra­gungs-, Be­ob­ach­tungs- und Struk­tur­da­ten auf ei­ner sehr klein­räu­mi­gen Ebe­ne zu­sam­men­ge­führt. Da­durch wird es mög­lich sein, dif­fe­ren­zier­te Aus­sa­gen zu den in­di­vi­du­el­len und kol­lek­tiv-so­zi­al­räum­li­chen Be­din­gungs­fak­to­ren von Un­si­cher­heits­wahr­neh­mun­gen zu tref­fen und da­mit auch einen Bei­trag zur in­ter­na­tio­na­len For­schungs­ent­wick­lung zu leis­ten. Dies be­trifft be­son­ders Fra­gen nach spe­zi­fi­schen Un­si­cher­heits­wahr­neh­mun­gen äl­te­rer Be­woh­ner auf­grund der so­zia­len Zu­sam­men­set­zung, der phy­si­schen Struk­tur und Zei­chen der Un­ord­nung (In­ci­vi­li­ties) von Wohn­quar­tie­ren so­wie de­ren Wech­sel­wir­kun­gen mit in­di­vi­du­el­len so­zia­len und per­so­na­len Res­sour­cen.

In ei­ner an­wen­dungs­ori­en­tier­ten Per­spek­ti­ve der So­zi­al­raum­for­schung wer­den Hand­lungs­an­sät­ze der Prä­ven­ti­on von Kri­mi­na­li­tät und Un­si­cher­heits­emp­fin­den und der För­de­rung ge­sell­schaft­li­cher Teil­ha­be so­wie des lo­ka­len So­zi­al­ka­pi­tals pra­xis­nah ent­wi­ckelt und eva­lu­iert. Da­bei wer­den die Per­spek­ti­ven und Hand­lungs­an­sät­ze un­ter­schied­li­cher kom­mu­na­ler Ak­teu­re (ins­be­son­de­re Po­li­zei­li­che Kri­mi­nal­prä­ven­ti­on und Quar­tiers­ma­na­ge­ment) mit­ein­an­der ver­bun­den und zu ei­nem in­te­grier­ten Kon­zept ei­ner „Se­nio­ren­si­cher­heits­ko­or­di­na­ti­on“ wei­ter­ent­wi­ckelt. Im An­schluss an bis­he­ri­ge und zu er­war­ten­de Ana­ly­se­er­geb­nis­se kommt Hand­lungs­an­sät­zen, die die so­zia­le Teil­ha­be der Be­woh­ner und das kol­lek­ti­ve So­zi­al­ka­pi­tal der Wohn­quar­tie­re, auch im Ver­hält­nis zwi­schen Ge­ne­ra­tio­nen und eth­ni­schen Grup­pen, stär­ken, ei­ne große Be­deu­tung zu.

Die­ser pra­xis­ori­en­tier­te Pro­jekt­teil hat das Ziel, auf der Ba­sis sys­te­ma­ti­scher, so­wohl quan­ti­ta­ti­ver als auch qua­li­ta­ti­ver Pro­ble­m­ana­ly­sen ein Kon­zept der so­zi­al­rau­m­ori­en­tier­ten Prä­ven­ti­on zu ent­wi­ckeln und zu eva­lu­ie­ren. Wei­te­re In­for­ma­tio­nen zu die­sem Pro­jekt­teil fin­den Sie un­ter www.f01.fh-ko­eln.de/srm/pro­jek­te/ak­tu­ell/01223/in­dex.html.

Pro­jek­t­er­geb­nis­se

Im Früh­jahr 2014 wur­de die ers­te Wel­le und im Herbst 2015 die zwei­te Wel­le der stan­dar­di­sier­ten po­sta­li­schen Be­fra­gung durch­ge­führt, die das em­pi­ri­sche Zen­trum des Pro­jekts bil­det. Im Mit­tel­punkt der Be­fra­gung steht die Mes­sung und Er­klä­rung des sub­jek­ti­ven Si­cher­heits­emp­fin­dens. Die Be­fra­gung und ih­re Aus­wer­tung ge­mein­sam mit räum­li­chen Kon­text­da­ten er­mög­li­chen dif­fe­ren­zier­te Aus­sa­gen zu den in­di­vi­du­el­len und kol­lek­tiv-so­zi­al­räum­li­chen Be­din­gungs­fak­to­ren von Un­si­cher­heits­wahr­neh­mun­gen in Ver­bin­dung mit in­di­vi­du­el­lem und kol­lek­ti­vem So­zi­al­ka­pi­tal.

Das Stich­pro­ben­de­sign der Be­fra­gung ba­siert auf ei­ner zwei­stu­fi­gen, räum­lich ge­schich­te­ten Zu­falls­aus­wahl. Auf der Ebe­ne von Stadt­vier­teln wur­den in Köln 85 und in Es­sen 55 Raum­ein­hei­ten zu­fäl­lig aus­ge­wählt (Ab­bil­dun­gen 1 und 2). Auf der in­di­vi­du­el­len Ebe­ne bil­den Be­woh­ner in Pri­vat­haus­hal­ten im Al­ter zwi­schen 25 und 89 Jah­ren die Grund­ge­samt­heit. Die be­rei­nig­te Net­to­stich­pro­be der ers­ten Wel­le be­trägt N=6565, dies ent­spricht ei­ner Rück­lauf­quo­te von ca. 41 %. An der zwei­ten Wel­le im Herbst 2015 ha­ben noch 3746 Be­frag­te (57 %) teil­ge­nom­men.

Im Som­mer 2015 wur­de ei­ne auf­wän­di­ge sys­te­ma­ti­sche so­zia­le Be­ob­ach­tung al­ler 140 Wohn­quar­tie­re durch ge­schul­te stu­den­ti­sche Mit­ar­bei­ter/-in­nen durch­ge­führt. Die­se Be­ob­ach­ter/-in­nen be­gin­gen mit Hil­fe GPS-fä­hi­ger Ta­blet PCs zu­fäl­lig aus­ge­wähl­te Stra­ßen­ab­schnit­te in den Wohn­quar­tie­ren und be­wer­te­ten die phy­si­sche Er­schei­nung und das Vor­kom­men so ge­nann­ter In­ci­vi­li­ties. Hier­zu wur­den ins­ge­samt ca. 400 klein­räu­mi­ge Ge­bie­te mit ca. 7000 Stra­ßen­ab­schnitts­sei­ten de­fi­niert (Ab­bil­dung 3).

Ein we­sent­li­ches Er­geb­nis der Ana­ly­sen ist, dass die Un­si­cher­heits­ge­füh­le und die Sen­si­bi­li­tät ge­gen­über Si­gna­len der Un­ord­nung im Wohn­ge­biet mit dem Al­ter deut­lich zu neh­men, ob­wohl die Kri­mi­na­li­täts­ri­si­ken (mit Aus­nah­me von Ein­bruchs- und Be­trugs­de­lik­ten) gleich­zei­tig sin­ken. Die­ses schein­ba­re Pa­ra­dox wird ver­ständ­lich, wenn man die stei­gen­de kör­per­li­che und psy­chi­sche Ver­letz­lich­keit äl­te­rer Men­schen be­rück­sich­tigt, die zwar nicht die Wahr­schein­lich­keit ei-nes Op­fe­rer­leb­nis­ses, aber des­sen po­ten­zi­el­le Kon­se­quen­zen er­höht. Zu­dem spie­geln Un­si­cher­heits­ge­füh­le nicht nur Furcht vor Kri­mi­na­li­tät wi­der, son­dern auch Ängs­te vor an­de­ren Le­bens­ri­si­ken und un­spe­zi­fi­sche Sor­gen. So ist bei­spiels­wei­se der Zu­sam­men­hang zwi­schen Kri­mi­na­li­täts­furcht und der Ein­stel­lung zu Mi­gran­ten sehr eng. Mit dem stei­gen­den Un­si­cher­heits­emp­fin­den wächst auch die Ten­denz, als un­si­cher wahr­ge­nom­me­ne Or­te und Si­tua­tio­nen – vor al­lem in Dun­kel­heit – zu ver­mei­den. Es ist dann ei­ne Fra­ge des Aus­ma­ßes, ob die­ses Ver­mei­de­ver­hal­ten zu ei­nem weit­ge­hen-den so­zia­len Rück­zug führt und Äl­te­re da­mit „Ge­fan­ge­ne ih­rer Furcht“ wer­den, oder ob es teils auch als Aus­druck ei­ner al­ters­ge­mä­ßen An­pas­sung des Le­bens­stils ver­stan­den wer­den kann. Für letz­te­re Per­spek­ti­ve spricht bei­spiels­wei­se, dass äl­te­re Be­woh­ner nicht ge­ne­rell we­ni­ger Nach­bar­schafts­kon­tak­te pfle­gen, son­dern in ih­ren Wohn­ge­bie­ten über­wie­gend so­zi­al ver­wur­zelt sind und sich dort ent­spre­chend zu Hau­se füh­len.


Den­noch zeig­te sich bei der längs­schnitt­li­chen Ana­ly­se im Ab­stand von 18 Mo­na­ten, dass ei­ne Zu­nah­me von Un­si­cher­heits­ge­füh­len mit ne­ga­ti­ve Aus­wir­kun­gen auf das Wohl­be­fin­den und So­zi­al­ver­hal­ten ein­her­ge­hen. Au­ßer­dem stei­gern tat­säch­li­che Ge­wal­ter­fah­run­gen die­se Un­si­cher­heits­ge­füh­le und die eben be­schrie­be­nen ne­ga­ti­ven Fol­ge­wir­kun­gen. Zwar sind Op­fe­rer­leb­nis­se im Al­ter zu­neh­mend sel­te­ner, aber an­hand der Be­fra­gungs­er­geb­nis­se kön­nen wir zei­gen, dass ih­re Kon­se­quen­zen bei äl­te­ren Men­schen schär­fer sind. Die­se Er­geb­nis­se un­ter­strei­chen die zen­tra­le Be­deu­tung des Vul­ne­ra­bi­li­täts­kon­zepts für das Ver­ständ­nis des Si­cher­heits­emp­fin­dens äl­ter Men­schen und da­mit auch für Prä­ven­ti­ons­maß­nah­men, die zur Stär­kung der Selbst­wirk­sam­keit und der Kom­pe­tenz im Um­gang mit Un­si­cher­hei­ten bei­tra­gen.

So­zi­al­räum­li­che Pro­ble­me tra­gen er­heb­lich zur Stei­ge­rung von Un­si­cher­heits­ge­füh­len in Wohn­ge­bie­ten bei. An ers­ter Stel­le ist die so­zia­le und eth­ni­sche Se­gre­ga­ti­on zu nen­nen, die da­für sorgt, dass be­nach­tei­lig­te Be­völ­ke­rungs­grup­pen in ei­ni­gen groß­städ­ti­schen Wohn­ge­bie­ten kon­zen­triert le­ben. Dies schwächt den Zu­sam­men­halt und die kol­lek­ti­ve Wirk­sam­keit. Da­mit ein­her­ge­hen­de Pro­blem­la­gen wie ei­ne hö­he­re Kri­mi­na­li­täts­be­las­tung, städ­te­bau­li­che Män­gel und ein ver­mehr­tes Auf­tre­ten von Si­gna­len der Un­ord­nung tra­gen dann zu­sätz­lich zur Ver­un­si­che­rung bei. Auch wenn die so­zio­demo­gra­phi­sche Struk­tur der Wohn­ge­bie­te als Grund­ur­sa­che der Un­si­cher­heit gel­ten kann, heißt dies nicht, dass städ­te­bau­li­che Män­gel und Zei­chen der Un­ord­nung nicht trotz­dem ge­eig­ne­te An­satz­punk­te für Prä­ven­ti­ons­kon­zep­te bie­ten, da sie im Ge­gen­satz zu so­zio-de­mo­gra­phi­schen Struk­tu­ren di­rek­ter be­ein­fluss­bar sind.

Ein un­er­war­te­tes Er­geb­nis der Be­fra­gung ist, dass äl­te­re Be­woh­ner in ih­ren Un­si­cher­heits­wahr­neh­mun­gen we­ni­ger stark von die­sen so­zi­al­räum­li­chen Pro­blem­la­gen be­ein­flusst wer­den als jün­ge­re. Wir ver­mu­ten, dass sich im Al­ter in­di­vi­du­el­le Fak­to­ren wie die nach­las­sen­de kör­per­li­che und psy­chi­sche Selbst­wirk­sam­keit als Ver­ur­sa­cher von Un­si­cher­heits­ge­füh­len in den Vor­der­grund schie­ben und so­mit so­zi­al­räum­li­che Fak­to­ren zu­rück­drän­gen. Ei­ne bis­lang we­nig be­ach­te­te Fol­ge da­von ist, dass sich äl­te­re Be­woh­ner in „gu­ten“ Wohn­la­gen eben­falls re­la­tiv un­si­cher füh­len, ins­be­son­de­re im Ver­gleich zu jün­ge­ren Al­ters­grup­pen in den­sel­ben Wohn­ge­bie­ten, wäh­rend der Al­ters-un­ter­schied im Si­cher­heits­emp­fin­den mit zu­neh­men­der so­zi­al­räum­li­chen Pro­ble­men im­mer klei­ner wird. Auch wenn ge­son­der­te An­ge­bo­te für äl­te­re Be­woh­ner not­wen­dig und an­ge­mes­sen sind, soll­te dar­über nicht ver­ges­sen wer­den, dass Prä­ven­ti­ons­kon­zep­te zur Ver­bes­se­rung der sub­jek­ti­ven Si­cher­heits­la­ge der Be­völ­ke­rung ei­ne ganz­heit­li­che Auf­ga­be dar­stel­len.

As­so­zi­ier­te Pro­jekt­part­ner:

As­so­zi­ier­te Pro­jekt­part­ner in die­sem Ver­bund­pro­jekt sind

Fi­nan­zie­rung:

Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung

Das Ver­bund­pro­jekt wird im Zu­ge der Be­kannt­ma­chung Ur­ba­ne Si­cher­heit des BMBF im Rah­men des Pro­gramms „For­schung für die zi­vi­le Si­cher­heit“ der Bun­des­re­gie­rung fi­nan­zi­ell ge­för­dert.