Das Projekt untersucht, ob u. inwieweit Strafverfolger im „globalen Cyberspace“ auf ausländischen Servern ermitteln dürfen. Diese Frage ist nicht zuletzt in Fällen des „loss of location“, in denen die Strafverfolgungsbehörden nicht wissen, in welchem Staat der Server mit dem interessierenden Beweismaterial steht, von zentraler Bedeutung. Der hier entwickelten Lösung liegt v.a. eine Analyse des Souveränitätsbegriffs im globalen Cyberspace sowie der völkerrechtlichen Regelung des Notstands zugrunde.