Das Ziel des Pro­jek­tes „Vic­tims of War” be­stand dar­in, ex­plo­ra­ti­ve em­pi­ri­sche Da­ten zum The­men­kom­plex der Ma­kro­vik­ti­mi­sie­rung in Krie­gen zu lie­fern. Die vik­ti­mo­lo­gi­sche Per­spek­ti­ve des Pro­jek­tes war in die­ser Form ein­ma­lig und in­no­va­tiv, da sie dar­auf aus­ge­legt war, mit ei­nem bot­tom-up Zu­gang sys­te­ma­ti­sches, in­ter­dis­zi­pli­näres und grenz­über­grei­fen­des Wis­sen über Vik­ti­mi­sie­rungs­vor­gän­ge in Kriegs­si­tua­tio­nen und vor al­lem über die Be­dürf­nis­se und Wün­sche der Op­fer in Be­zug auf die Be­ar­bei­tung ih­rer Vik­ti­mi­sie­rungs­er­fah­rung zu ge­ne­rie­ren. Die Stu­die be­zog da­bei auch Fra­gen der Tran­si­tio­nal Ju­sti­ce For­schung mit ein, die sich sui ge­ne­ris mit ver­schie­de­nen Aspek­ten for­mel­ler wie in­for­mel­ler Kon­flikt­be­ar­bei­tungs­me­cha­nis­men in durch Krie­ge zer­stör­ten Ge­sell­schaf­ten be­fasst. Um die­ses Ziel zu er­rei­chen, wur­den in 12 ver­schie­de­nen Re­gio­nen Eu­ro­pas, Asi­ens und Afri­kas ins­ge­samt 1114 Kriegs­op­fer be­fragt.

Fi­nan­zie­rung

Die Fi­nan­zie­rung der Feld­for­schung die­ses In­iti­al­pro­jek­tes wur­de durch die Ham­bur­ger Stif­tung zur För­de­rung von Wis­sen­schaft und Kul­tur rea­li­siert.