Rita Haverkamp, Harald Arnold (Hrsg.)

Subjektive und objektivierte Bedingungen von (Un-)Sicherheit

Studien zum Barometer Sicherheit in Deutschland (BaSiD)

384 Seiten; Berlin, 2015.

Dieses Buch ist erschienen in der Reihe Kriminologische Forschungsberichte, herausgegeben von Hans-Jörg Albrecht und Günther Kaiser.

Bestelldaten:

ISBN: 978-3-86113-254-7 (Max-Planck-Institut)
ISBN: 978-3-428-14894-3 (Duncker & Humblot)
Preis: 38,00 EUR

Cover K171
 

Wie sicher ist Deutschland? Und wie sicher fühlen sich die Menschen in Deutschland? Diese beiden grundlegenden impliziten Fragestellungen verbinden die multiplen Perspektiven des interdisziplinären Forschungsprojekts „Barometer Sicherheit in Deutschland“ (BaSiD) um den Themenkomplex „(Un-)Sicherheit“ mit Schwerpunkt auf Kriminalität, Terrorismus, Naturkatastrophen und technischen Großunglücken.


In dem Forschungsverbund wurden sowohl explorative als auch national repräsentative Erkenntnisse über Sicherheiten und Sicherheitsbefindlichkeiten mittels eines inhaltlich und methodisch weiten, empirisch basierten Konzepts mit qualitativen und quantitativen Zugängen gewonnen. Ein übergreifendes Ziel war dabei die Integration objektivierter und subjektiver Erkenntnisse zu Sicherheitslage und -empfinden.

Auf der Basis eines breit gefächerten konzeptuellen Ansatzes wurden Unsicherheitseinschätzungen und Viktimisierungserfahrungen erfasst, die soziale Konstruktion von Sicherheit durch Laien und Experten genauer untersucht, Kontexteffekte auf individuelles Sicherheitsempfinden geprüft sowie die Relevanz von Vertrauen und Kontrollüberzeugungen für subjektive Sicherheit und Lebenszufriedenheit bestimmt. Mit Blick auf eine mögliche praktische Umsetzung wurden zudem soziotechnische Sicherheitslösungen und die Technisierung der Sicherheitsproduktion mit ihren Ambivalenzen erörtert.

Die vorliegenden Beiträge stellen einen summarischen Querschnitt der Zugänge und wesentliche Resultate aus den verschiedenen Teilprojekten vor.

  • Geändert am: 20.04.2016
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