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Fachbeirat und Kuratorium

Das Fachbeiratswesen ist das zentrale Instrument der begleitenden wissenschaftlichen Evaluation der Forschungseinrichtungen der Max-Planck-Gesellschaft. Die an allen Instituten einzurichtenden und sich aus international anerkannten Wissenschaftler*innen zusammensetzenden Fachbeiräte sind externe Beratungsgremien für die nach der Satzung der Max-Planck-Gesellschaft für Entscheidungen über die Entwicklung der Institute und der Gesellschaft insgesamt zuständigen Organe. Eine regelmäßige Evaluation ihrer Institute liegt im Interesse der Max-Planck-Gesellschaft und trägt zur Funktionsfähigkeit ihres Selbststeuerungssystems bei; sie dient gegenüber der Öffentlichkeit zur Rechenschaftslegung über den sinnvollen und effektiven Einsatz der ihr zur Verfügung gestellten Mittel. Die Fachbeiräte der Max-Planck-Institute haben daher zugleich eine beratende und eine bewertende Funktion – vor allem bei den erweiterten „großen“ Evaluationen, die einen erweiterten Betrachtungshorizont von sechs Jahren und eine bereichsspezifische Synopse verwandter Max-Planck-Institute und deren Stellenwert in der nationalen wie internationalen Forschung betrifft. Die Begutachtung erfolgt regelmäßig in dreijährigem, bei der erweiterten Evaluation in sechsjährigem Abstand. Der/Die Vorsitzende eines Fachbeirats und die Mitglieder werden vom Präsidenten der Max-Planck-Gesellschaft auf der Grundlage von Vorschlägen aus den Instituten ernannt. Die Amtszeit eines Fachbeiratsmitglieds beträgt in der Regel sechs Jahre und kann einmalig um drei Jahre verlängert werden.