Wis­sen­schaft­li­che Gäs­te am In­sti­tut

Das Max-Planck-In­sti­tut für aus­län­di­sches und in­ter­na­tio­na­les Straf­recht in Frei­burg ist ein An­zie­hungs­punkt für Wis­sen­schaft­le­rin­nen und Wis­sen­schaft­ler aus al­ler Welt. Es bie­tet ex­zel­len­te Mög­lich­kei­ten, in ei­nem zeit­lich be­fris­te­ten Rah­men in­di­vi­du­el­le For­schungs­vor­ha­ben auf den Ge­bie­ten des Straf­rechts, des Straf­pro­zess­rechts und der Kri­mi­no­lo­gie zu rea­li­sie­ren. 

Von 2015 bis 2017 hiel­ten sich ins­ge­samt 1.472 Wis­sen­schaft­ler/in­nen zu län­ge­ren For­schungs­auf­ent­hal­ten ans In­sti­tut, da­von 388 Pro­fes­so­ren/in­nen, 390 Pro­mo­vier­te so­wie 694 Dok­to­ran­den/in­nen. Ei­ne Viel­zahl der For­schungs­vor­ha­ben wur­de da­bei vom Deut­schen Aka­de­mi­schen Aus­tausch­dienst (DAAD), von der Alex­an­der von Hum­boldt-Stif­tung (AvH), dem Ma­rie-Cu­rie-Pro­gramm der EU so­wie an­de­ren in­ter­na­tio­na­len und aus­län­di­schen Sti­pen­di­en­ge­bern ge­för­dert.

Die Wis­sen­schaft­ler/in­nen ka­man aus 73 Län­dern, die Mehr­zahl da­von aus Ita­li­en (266) und Spa­ni­en (94) und da­mit aus Län­dern, de­ren rechts­wis­sen­schaft­li­che Fa­kul­tä­ten tra­di­tio­nell en­ge Be­zie­hun­gen zur deut­schen Straf­rechts­wis­sen­schaft und Kri­mi­no­lo­gie un­ter­hal­ten. Über­durch­schnitt­lich häu­fig wa­ren dar­über hin­aus der Iran (84), die Volks­re­pu­blik Chi­na (67), die Tür­kei (60), Bra­si­li­en (52), Ge­or­gi­en (38), Po­len (34), Un­garn (32), Kroa­ti­en (31), Ru­mä­ni­en (21) und Ar­gen­ti­ni­en (20) ver­tre­ten. Fer­ner sind Ko­lum­bi­en (17), die USA (16), die Nie­der­lan­de (15), Por­tu­gal (14), Grie­chen­land (13), Schwe­den und Tsche­chi­en (je­weils 13), Chi­le (12), Süd­afri­ka (12), die Schweiz (11) und Bul­ga­ri­en so­wie Nor­we­gen (je­weils 10) zu nen­nen.

Ne­ben län­ge­ren For­schungs­auf­ent­hal­ten be­fan­den sich zu­dem noch 2.214 Wis­sen­schaft­ler/in­nen zu ei­nem kurz­fris­ti­gen Auf­ent­halt am In­sti­tut.

An­mel­de­ver­fah­ren

Je­des Jahr be­wirbt sich ei­ne große An­zahl von In­ter­es­sen­ten aus al­ler Welt um einen For­schungs­auf­ent­halt am In­sti­tut. Lei­der kön­nen je­doch nicht al­le An­trag­stel­ler am In­sti­tut auf­ge­nom­men wer­den, da die vor­han­de­ne In­fra­struk­tur (ins­be­son­de­re For­schungs­plät­ze, EDV-Res­sour­cen etc.) ei­ne zah­len­mä­ßi­ge Be­gren­zung not­wen­dig macht. Aus die­sen Grün­den ist ins­be­son­de­re in den hoch fre­quen­tier­ten Som­mer­mo­na­ten Ju­ni bis Au­gust ei­ne früh­zei­ti­ge Be­wer­bung er­for­der­lich. Das In­sti­tut ist be­strebt sol­che Be­wer­ber/in­nen zu be­rück­sich­ti­gen, de­ren Ar­beit sich zum einen in das For­schungs­pro­gramm des In­sti­tuts ein­fügt und zum an­de­ren einen be­son­ders er­folg­ver­spre­chen­den Auf­ent­halt er­war­ten lässt.

Ge­mäß den Vor­ga­ben der Max-Planck-Ge­sell­schaft führ­te das In­sti­tut zum 01.01.2018 für al­le Gast­wis­sen­schaft­ler/in­nen, die nach die­sem Da­tum an­rei­sen, einen Gast- bzw. Ge­stat­tungs­ver­trag ein.

Nach­fol­gend bie­ten wir die Mög­lich­keit die di­ver­sen An­hän­ge zum Ver­trag ein­zu­se­hen.

Gäs­te­ko­or­di­na­to­r*in:

Dr. Jo­han­na Rin­cea­nu

Dr. Vol­ker Grun­dies