In­ter­na­tio­nal Max Planck Re­se­arch School for Com­pa­ra­ti­ve Cri­mi­nal Law

Die In­ter­na­tio­nal Max Planck Re­se­arch School for Com­pa­ra­ti­ve Cri­mi­nal Law (IM­PRS-CC) be­steht seit 2007. Ihr Aus­bil­dungs­pro­gramm wird vom Max-Planck-In­sti­tut und von der Rechts­wis­sen­schaft­li­chen Fa­kul­tät der Al­bert-Lud­wigs-Uni­ver­si­tät Frei­burg ge­tra­gen. Die IM­PRS-CC för­dert und ver­bin­det im Rah­men ei­nes über­grei­fen­den For­schungs­pro­gramms zur Straf­rechts­ver­glei­chung Dok­tor­ar­bei­ten und trägt dar­über hin­aus zur Aus­bil­dung des wis­sen­schaft­li­chen Nach­wuch­ses bei. Der For­schungs­ge­gen­stand und die Zie­le der Re­se­arch School wer­den vor al­lem durch das For­schungs­pro­gramm der straf­recht­li­chen Ab­tei­lung des In­sti­tuts be­stim­mt. Ge­gen­stand des Pro­gramms ist ein Straf­recht zum Schutz der Ge­sell­schaft und ei­ne men­schen­wür­di­ge, de­mo­kra­ti­sche und rechts­staat­li­che Kri­mi­nal­po­li­tik im Kon­text sich ver­stär­ken­der welt­um­span­nen­der In­ter­ak­ti­on („Glo­ba­li­sie­rung“) so­wie der Ver­än­de­rung von Ri­si­ken („Ri­si­ko­ge­sell­schaft“ und „In­for­ma­ti­ons­ge­sell­schaft“). Ziel des For­schungs­pro­gramms zu die­sem Un­ter­su­chungs­ge­gen­stand ist es, neu­es Wis­sen über die Har­mo­ni­sie­rung und die In­ter­na­tio­na­li­sie­rung von Straf­recht, sei­ne in­ter­na­tio­na­le In­sti­tu­tio­na­li­sie­rung so­wie sei­ne ter­ri­to­ria­len und funk­tio­na­len Gren­zen zu schaf­fen.

Die IM­PRS-CC zeich­net sich durch die ho­he Qua­li­tät der For­schungs­er­geb­nis­se und der zü­gig er­stell­ten Pu­bli­ka­tio­nen, die sich in de­ren Be­wer­tun­gen und Aus­zeich­nun­gen wi­der­spie­gelt: 21 der 39 seit 2007 ab­ge­schlos­se­nen Dis­ser­ta­tio­nen wur­den mit der Höchst­no­te sum­ma cum lau­de und 18 mit der zweit­bes­ten No­te ma­gna cum lau­de aus­ge­zeich­net. Von den durch in der IM­PRS-CC be­treu­ten Dis­ser­ta­tio­nen

  • wur­den 6 Dis­ser­ta­tio­nen mit der Ot­to-Hahn-Me­dail­le der Max-Planck-Ge­sell­schaft für her­vor­ra­gend qua­li­fi­zi­er­te jun­ge Wis­sen­schaft­ler*in­nen aus­ge­zeich­net,
  • zwei Dok­to­ran­den wur­den für ih­re Dis­ser­ta­ti­on zu­sätz­lich mit dem Ot­to-Hahn-Award ge­ehrt,
  • ei­ne Dis­ser­ta­ti­on er­hielt 2010 den Carl-von-Rot­teck-Pre­is für die bes­te Dis­ser­ta­ti­on des Jah­res an der Rechts­wis­sen­schaft­li­chen Fa­kul­tät der Uni­ver­si­tät Frei­burg,
  • ei­ne Dis­ser­ta­ti­on er­hielt den Dis­ser­ta­ti­ons­pre­is der Deutsch-Fran­zö­si­schen Hoch­schu­le,
  • ei­nem Dok­to­ran­den wur­de 2012 der Pre­is der Wirt­schaftss­traf­recht­li­chen Ver­ei­ni­gung ver­lie­hen.

Spre­cher der Re­se­arch School ist Prof. Dr. Ul­rich Sie­ber; stell­ver­tre­ten­der Spre­cher ist Prof. Dr. Wal­ter Per­ron von der Rechts­wis­sen­schaft­li­chen Fa­kul­tät der Uni­ver­si­tät Frei­burg. Mit­glie­der des Len­kungs­aus­schus­ses und Be­treu­er sind Prof. Dr. Hans-Jörg Al­brecht, Prof. Dr. Wolf­gang Frisch und Prof. Dr. Ro­land He­fen­dehl von der Uni­ver­si­tät Frei­burg. Ko­or­di­na­to­ren der Re­se­arch School sind Jan-Mi­cha­el Si­mon und Dr. Nan­dor Knust.

Wei­te­re In­for­ma­tio­nen zur IM­PRS-CC fin­den Sie un­ter www.imprs-cc.de .